
Im Rahmen des kürzlich am Institut für Zeitgeschichte initiierten Podcasts "Transit" sprechen Philipp Strobl und Franziska Maria Lamp mit Expert*innen über Kernthemen der Migrationsgeschichte und Migrationspolitik.
In der Podcast-Reihe wird Fachwissen zur Migrationsgeschichte in Form von übersichtlichen Interviews präsentiert und auf gängigen Podcast-Platformen, wie Spotify, Podbean, Amazon Music und Google Podcasts zugänglich gemacht.
Fragen und Anregungen zum Podcast gerne an transit.zeitgeschichte@univie.ac.at
Mehr Informationen zum Forschungsprojekt an der Universität Wien gibt es hier:
//displacement-and-migration-regimes.univie.ac.at/
Episodes
Thursday Sep 11, 2025
Thursday Sep 11, 2025
In dieser Episode spricht Philipp Strobl mit dem Politikwissenschaftler und Migrationsexperten Hannes Schammann über Chancen und Herausforderungen der Fluchtmigration nach Europa. Diskutiert werden u.a. die veränderten Dynamiken von Herkunftsregionen und Ankunftszahlen, die politische Instrumentalisierung von Migration in Wahlkämpfen sowie die Uneinigkeit innerhalb der EU in Fragen einer gemeinsamen Flüchtlingspolitik. Schammann gibt Einblicke in die Forschung seiner Migration Policy Research Group an der Universität Hildesheim und geht der Frage nach, inwiefern staatliche und europäische Politik Migration überhaupt steuern kann. Zudem wird reflektiert, welche Lehren Europa aus den Fluchtbewegungen der Vergangenheit – insbesondere aus den Jahren 2015/16 – gezogen hat und welch zentrale Rolle Kommunen im Umgang mit Geflüchteten spielen.
Wednesday Oct 15, 2025
Wednesday Oct 15, 2025
In the 20th episode of the migration history podcast “Transit”, Michal Frankl talks with Franziska Lamp-Miechowiecki about results from his recently finished ERC-project “Unlikely Refuge. Refugees and Citizens in East-Central Europe in the 20th century” as well as about his previous research on the role of “stateless spaces” and the experience of the “no man’s land” in East-Central European border regions in the late 1930s. Frankl also discusses his research on post-communist refugee policies in the 1990s as well as his more recent endeavours in the field of citizen-science to create archives by and about migrants and refugees.
Tuesday Oct 28, 2025
Tuesday Oct 28, 2025
In this episode Philipp Strobl talks to the historian Anna Holian about her research on Displaced Persons in postwar Europe. They discuss how competing political systems shaped DP communities in occupied Germany, her project Setting Up Shop in the House of the Hangman on Jewish economic life after the Holocaust, and her work on postwar European cinema, including The Search and Europe’s War Children. The conversation also explores the role of cities like Munich in DP integration and the challenges of reconstructing everyday life from fragmented archives.
Sunday Jan 11, 2026
Sunday Jan 11, 2026
In dieser Podcast-Folge geht es um die deutsche Kultur und Geschichte in Südosteuropa – um Menschen, ihre Wege, ihre Brüche und das, was von ihnen bis heute geblieben ist. Im Gespräch mit dem Historiker Tobias Weger öffnen wir den Blick auf ein Forschungsfeld, das lange am Rand stand und heute neue Aufmerksamkeit erfährt. Wir sprechen über die Deutschen in der Dobrudscha, ihre Ansiedlung, ihr Leben zwischen verschiedenen Kulturen und die Gründe, warum viele von ihnen im 20. Jahrhundert ihre Heimat verlassen mussten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Migration als historischer Dauerbewegung: München erscheint dabei als überraschend zentrale Drehscheibe zwischen Ost-, Südost- und Mitteleuropa – vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Zum Abschluss geht es um die Frage, wie sich die deutschsprachige Ost- und Südosteuropaforschung in den letzten Jahren verändert hat und welche Themen und Perspektiven ihre Zukunft prägen werden.
Monday Feb 02, 2026
Monday Feb 02, 2026
In dieser Episode von "Transit" spricht Philipp Strobl mit Gerald Knaus über Flucht und Migration als Konstanten europäischer Geschichte. Aktuelle Fluchtbewegungen werden historisch eingeordnet und den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. Im Fokus stehen die politische Polarisierung der Migrationsfrage, ihre Instrumentalisierung im öffentlichen Diskurs und die Frage, wie eine realistische, rechtsstaatlich und humanitär fundierte europäische Migrationspolitik aussehen kann.



